Nach langer Vorbereitung mit dem Landesverband, Behörden und den polnischen Partnern war es am 29. September 2006 endlich so weit; unsere Idee wurde umgesetzt. Gemeinsam mit polnischen Freunden wollten wir eine Landstraße im Lebuser Land bepflanzen, deren Baumreihen in den vergangenen Jahren dem Wind und der Säge zum Opfer fielen. Die deutschen Jugendlichen kamen mit dem Zug und dem Fahrrad, die polnischen mit einem Reisebus. Das "Beschnuppern" dauerte nicht lange. Mit Hilfe von Händen und Füßen kamen wir rasch in's Gespräch.

Unsere Polnischen Freunde hinterließen uns einen Brief mit folgenden Eindrücken:

Die lange Reise von Polen nach Deutschland machte uns müde, die Vorstellung auf Strohbetten zu schlafen machte uns Sorge. Aber es hat sich alles zum Guten gewandelt. Unsere ganze Klasse war von den Tieren begeistert, die dort auf dem Bauernhof lebten. Es gab Ziegen, Schafe, Kaninchen, Pferde und Ponys. Endlich kam dann die Gruppe aus Deutschland. Am Anfang war es schwer mit Ihnen zu kommunizieren, weil wir schüchtern waren und es Sprachbarieren gab. Aber schon am ersten Abend hatten wir die Möglichkeit uns unseren Freunden anzunähern. Am nächsten Tag war alles etwas schwerer. Wir hatten nicht erwartet, dass unsere Arbeit so viel Zeit in Anspruch nehmen würde. Die Mädels haben Angst bekommen, als sie die Schaufeln sahen. Wir müssen sagen dass unsere Jungen den Deutschen ebenbürtig sind, obwohl die Deutschen schon Erfahrung mit dieser Arbeit hatten. Am Ende des Tages haben unsere ausländischen Partner ein Lagerfeuer organisiert, das unsere beiden Gruppen weiter verbunden hat. Durch gemeinsame Spiele konnten wir die Sprachbarriere brechen. Der nächste Tag war durch das Kajakfahren abwechslungsreicher geworden. Wir waren überrascht, dass das Paddeln so müde machen kann. Ciezka podróz naprawde nas wykonczyla. Dodatkowo przerazila nas perspektywa spania na sianie. Powoli jednak wszystko zaczelo sie prostowac! Cala nasza klasa zauroczona byla róznymi zwierzetami: kozami, barankami, królikami, konmi i kucykami. Wreszcie przyjechala grupa mlodziezy z Niemiec. Z poczatku ciezko bylo nawiazac z nimi jakikolwiek kontakt- wiadomo wstyd, bariera jezykowa. Jednak juz pierwszego wieczoru mielismy mozliwosc zintegrowania sie z naszymi nowymi kompanami. Nastepnego dnia nie bylo juz tak kolorowo. Nie spodziewalismy sie, ze nasza praca bedzie tak ciezka i czasochlonna. Nie jedna dziewczyne ogarnal strach, gdy dostala do reki lopate. Mozemy równiez przyznac, ze nasi chlopcy dzielnie dorównywali w powierzonych im zadaniach doswiadczonym Niemcom. Na oslode, pod koniec ciezkiego dnia zagraniczni partnerzy zorganizowali ognisko, które zblizylo obydwie grupy, powoli przelamujac bariere jezykowa poprzez wspólne gry i zabawy. Kolejny dzien zostal urozmaicony splywem kajakowym. Nie spodziewalismy sie, ze wioslowanie moze nas tak wymeczyc!

 

Das Ergebnis unserer Aktion kann sich sehen lassen. Von den dreißig Teilnehmern wurden zehn große Bäume und ca. dreißig Sträucher neu gepflanzt. Nicht zu vergessen sind allerdings auch etliche verbeulte Spaten, da der Boden äußerst hart war.

Nach der Arbeit gönnten wir uns ein buntes Abendprogramm mit kleinen Sprachkursen und musikalischen Einlagen. Wenn es am schönsten ist, sollte man aufhöhren und so war am 3. oktober auch dieser Workshop zu Ende! Aber nicht diese Begegnung; wir wollen im Frühjahr 2007 weiter machen.

Yvonne Kase
NaturFreundeJugend Brandenburg