1895

Gündung in Östereich: Als Symbol wird der Handschlag und drei Alpenrosen gewählt, die für die Solidarität der Arbeiterinnenbewegung stehen.

1900

Der kämpferische Gruß "Berg frei" wird im gesamten Verein übernommen, und ist Ausdruck der Forderung nach dem Recht auf Freizeit in den Bergen auch für Arbeiterinnen und Arbeiter statt wie üblich nur für Adel und Bürgertum.

1905

Die erste Ortsgruppe in Deutschland wird in München gegründet.

1915

Zum zwanzigjährigen Jubiläum setzen sich die NaturFreunde für ein Ende des ersten Weltkrieges ein.
Ortsgruppen kümmern sich um Kinder, so werden z.B. in Nürnberg 1.700 Mädchen und Jungen betreut.

1920

Nach Erarbeiten von "Jugendregulativen" wurden die ersten Jugenkonferenzen durchgeführt und die ersten Jugendgruppen gegründet.
Die Richtlinien enthielten die Verpflichtung Alkohol und Tabak zu meiden.

1926

In Würzburg wird die "NaturFreundeJugend Deutschlands" als selbstständiger Bereich des Touristenvereins "Die NaturFreunde gegründet.

1933

Die deutsche Naturfreundebewegung wird von den Nationalsozialisten verboten.
Die Häuser werden beschlagnahmt und Funktionäre verhaftet.
Vor dem Verbot durch das Hitlerregime bestand der Weltverein aus 1310 Ortsgruppen, davon der größte Teil in Deutschland mit 828 Ortsgruppen.
Eine bislang nicht genau zu ermittelnde Zahl von NaturFreunden fand unter dem Nationalsozialismus den Tod, viele litten in Gefängnissen und Konzentrationslagern.

1945

Wiederaufbau der Organisation: Die 1933 enteigneten Häuser wurden wieder ihrem ursprünglichen Zweck nutzbar gemacht und zum Teil in langen Prozessen erstritten.
Vor allem die NaturFreundeJugend engagiert sich politisch z.B. gegen die Wehrpflicht, gegen Atomwaffen, bei den Ostermärschen und für Natur- und Umweltschutz.

1950/1951

Erstes Bundestreffen der NaturFreundeJugend Deutschlands und die Erste Bundesjugendkonferenz.
Erste Jugendrichtlinien in Deutschland verabschiedet.

1975

Außerordentliche Internationale Jugendkonferenz zur Konstituierung der NaturFreunde - Jugend - Internationale (NFJI) in Augsburg.

1986

Die zunehmende Vereinzelung von Menschen und ihren Lebenswelten erfordert neue Konzepte.
Die NaturFreundeJugend versucht die z.B. durch die Gründung von Arbeitslosenprojekten, internationalem Kulturaustausch, die Veranstaltung von ökologisch vertretbaren Outdoor - Aktivitäten aufzufangen.

1990

Gründung der NaturFreunde und der NaturFreundeJugend auf dem Gebiet der ehemaligen DDR.
So auch im Land Brandenburg.

1993

Acht Ortsgruppen und eine Kinder- und Jugendgruppe bestehen im Land Brandenburg.

1999

Im Land Brandenburg steigen die Mitgliederzahlen durch Mundpropaganda und Ferienfreizeiten.
Der Kindergipfel (Mehr Infos unter www.kindergipfel.de) wird eine Aktion der NaturFreundeJugend und findet seitdem im Zweijahresrhythmus statt.

2005

100 Jahre NaturFreunde.
Vielfältige Aktivitäten feiern dieses Jubiläum.
Höhepunkt der Feierlichkeiten war das Bundestreffen der NaturFreunde im Oktober in München.

2006

Erstes internationales Treffen der NaturFreundeJugend Brandenburg.
Polnische und Deutsche Jugendliche pflanzten Bäume und Sträucher zum Erhalt eines Landschaftsbildes.
Die Leitung, mit 5-Kopf starker Besetzung, gaben vielen Ideen ein Gesicht und setzten aktuelle Öffentlichkeitsakzente.

2007

Auch in diesem Jahr fanden 400 Bäume und Sträucher durch die fleißigen Hände von polnischen und deutschen NaturFreunden ein neues zu Hause im Lebuser Land.
Unsere aktiven Mitgliederzahlen steigen durch unsere Öffentlichkeitsarbeit an.
Die Landesjugendleitung entwarf 5 Wissenskartons zum Thema: Wasser, Luft, Wald, Klima und Weltall, die sie nun zur spielerischen Wissensvermittlung nutzen wird.